Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aus Welt und Kunst
Person:
Pietsch, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3441413
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3442807
er uns anfzuzeichnen versäumt, sind als Bilder 
ziemlich monoton. Entweder sehen wir ihn zu 
Haus auf seinem Zimmer seine Mutter, seine 
Schwestern u. A. portraitiren; da zeigt er uns den 
über seine Arbeit gebückten Rücken, das Modell 
zur Rechten, das große Fenster zur Linken, ein 
leeres weites Zimmer mit einem Ofen und einem 
Wandschrank, immer in der gleichen perspektivischen 
Anßcht; ja er hat diese Grundzüge der Compoßs 
tion gar ein für allemal radirt und ändert mit 
Weiß und Tusehe nur die jedesmalige Gestalt des 
Modells in die betreffenden Plattenabdrücke hinein. 
Oder er portraitirte Fremde außer dem Hause. 
Dann sehen wir meist einen weiten Saal mit 
zwei bis drei hohen Fenstern im Fond, eins, resp. 
zwei davon verhängt, den Spiegel mit zierlichem 
Roccoco:TisOchen darunter am Wandpfeiler, den 
Zeichner vor dem Arbeitstische am hell gelassenen 
Fenster, ganz im beschatteten Profil das Modell 
etwas nach vorn placirt, scharf beleuchtet ihm zus 
gekehrt. Mehr Mannigfaltigkeit bringen dann 
wieder die hübschen Gesellschaftsscenen, Besuche 
und Promenaden in das Ganze; das prächtige 
Bildchen des Soupers beim Prediger Boquet, das 
des Besuchs beim Kaufmann Guidl, bei Herrn Ger: 
des, der Gartenpromenade beim Kaufmann Roten;
        

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