Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aus Welt und Kunst
Person:
Pietsch, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3437906
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3438778
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n1nth, zum Gegenstand hatten. DerHruhige Heroismus 
des letztern hat ihn wohl weniger zur Wahl dieser 
Sceue veranlaßt, als die wüste Leidenschaft eines 
blutgierigen Pöbels. Jn deren Schilderung scheute 
er mehr noch als in dem vorgenannten Bilde vor 
keinem Aenßersteu zurück. Die düster glühende 
Fackelbeleuchtung, der barbarischs phantastische mit: 
tclalterliche farbige Prunk der Costüme und Waffen, 
die groteske Wildheit des Hordenführers kommt 
dort noch hinzu, um das ganze Bild Lob auch in 
kleinem Maaßstab ausgeführt; zu einem der frap: 
pautesten und charakteristischsten seines Autors zu 
machen. 
1832 durfte er die schon erwähnte Reise nach 
der Nordküste Afrikas antreten, einer Gesandtschaft 
beigegeben, welche Ludwig Philipp an den Hof 
von Marocco schickte. Seinem sarbenfreudigen 
Auge, seiner feurigen Phantasie eröffnete sich in 
dieser reichen 1nalerischen Wirklichkeit ein ganz 
neues Feld der Anschauung und Darstellung. 
Für uns Heutige ist seit lange bereits die Welt 
des Orients, seine landschaftliche wie seine Men: 
schennatur fast so vertraut geworden, wie die uns 
unrgebende. Den französischen Soldaten, die ihre 
Statiou Algier eroberten, sind die franzößschen 
Künstler gefolgt und diesen mehr und mehr von
        

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