Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aus Welt und Kunst
Person:
Pietsch, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3437906
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3438613
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seine in einer gewissen Schwäche und schwankenden 
Richtung seiner Natur begründete, verhältnißmcißige 
Toleranz zu der ihn selbst erschreckenden Ehre, sein 
Atelier zum Sammelplaxz dieser knustrevolntionäken 
Jugend werden zu sehn. Delacroix fand dort als 
Mitschüler Cogniet, Art; Schefser, den acht 
Jahre ältern Gericault, und den spätern großen 
Kupferstecher Henriquel Dupout; und es 
konnte nicht ausbleiben, daß er mächtig mit erfaßt 
werden mußte von der Gährung, welche in diesen 
feurigen Köpfen arbeitete. Dem ihm so vielfach 
geistesverwandten Gericault hat er ßch wohl am 
engsten angeschlossen. Von Beiden ging der erste 
kühne Ansturm gegen ldie Thrannei des herrschen; 
den Dog1nas fast gleichzeitig aus. Gericault, 
eins der größten Genies, welches die französisshe 
Kunst überhaupt im Laus ihrer ganzen Entwicke: 
lung entstehen sah, dieser gewaltige Künstler, den 
die Natur in dein grandiosen Zuschnitt angelegt 
hatte, in welchem sie ehedem die ersten Meister 
der Renaissance sormte, um ihn nach so kurzer 
Laufbahn, fast ein Jüngling noch, grausam der 
schnellen Vernichtung zu weihen,  Gericault war 
seinem Freunde vorangegangen. Der Salon von 
1819 sah jenes mächtige Werk, den Schiffbruch 
oder das ,,Wraok der MedusaIs Cheut im Louvre;,
        

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