Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aus Welt und Kunst
Person:
Pietsch, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3437906
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3441071
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ab; sei es, daß auch die wildesten Spielersßch in 
die Maske der guten Gesellschaft zwingen, sei es, 
daß die überwiegende Masse der letzteren, die sich 
gerade hier in Baden versammelt, die eigentlichen 
Charakterfiguren jener Gattung von selbst aus: 
schließt. Znweilen blitzt wohl hier und da über 
ein junges hübsches Mcidchengesicht der Ausdruck 
lachender Freude, wenn die graubehandschuhten 
zierlichen Finger einen Hausen gewonnener Napos 
leons einstreichenz sonst aber ist der Anschein voll: 
kommener Gleichgiltigkeit bei Gewinn und Verlust 
Seitens der Spieler hier ebenso festgehalten, wie 
er bei den unglücklichen Croupiers und Banquiers 
aus der Natur ihres trostlosen Amts nothwendig 
hervorgeht. Welche Lebensausgabe, Tag für Tag 
kleine Gold: und große Silberstücke über einen großen 
Tisch hin und her zu schiebenl Jedenfalls kann 
keine andere an Einträglichkeit mit dieser weit: 
eifern, ss für den großen Herrn und Meister 
dieser Funetionäre wenigstens, für den Banksiirsien 
Benazet. Lieferte ihm doch das Spiel, nach Abs 
zug der ungeheuren Pacht, der nicht minder 
kolossalen sonstigen Abgaben, Beisteuern, Koßen, 
Gehalte, von den sechs Monaten der vorigen 
Saison einen Reingewinn von sehr nahe drei 
Millionen Franks. Die BetreHenden fürchten
        

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