Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aus Welt und Kunst
Person:
Pietsch, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3437906
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3438278
S 
mehrhnndertjähriger Vergangenheit ein Pfand nnd 
Symbol der Verheißung geworden2i Der größte 
Theil des vierten Saales wird von hohen Glase 
schränken eingenommen, welche längs der Haupt: 
wand und den beiden Seitenwänden aufgestellt 
sind. Wer ihren Inhalt dnrchmnsternd den Weg 
vom Eingang dieses Saals zur jenseitigen Aus: 
gangsthür desselben macht, an dessen Geist 
ziehen die Jahrhunderte und die Schicksale Franks 
reichs von Childerich bis Louis Philipp vors 
über. 
Die in jenes Merowingers Grabe gefundenen 
Waffen und Sch1nuckstücke von barbarischer Arbeit 
eröffnen die Reihe. Es folgt der Stuhl König 
Dagoberts von 657, oder vielmehr das Bronce; 
gestell eines solchen, einfach und wenig zierlich, 
aber von charaktervolIer Form und nicht geringer 
Kunst der Ausführung; dann Schwert und Scepter 
Karls des Großen. Form nnd Art der Goldarbeit 
daran tragen so sehr das Gepräge der Echtheit, 
daß der ganz neue mit goldenen Lilien gestickte, 
violette Samn1tbezug der Scheide und eines Theils 
jenes Herrfcherstnhls auJallend damit contrastirt. 
Dieser Bezug ist nicht vier Jahrzehnte alt und wurde 
für die altehrwürdigen Herrscher:Jnsignien angefers 
tigt, als König Karl X. in Rheims, um der Krone
        

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