Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aus Welt und Kunst
Person:
Pietsch, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3437906
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3439103
erbarmungslos sehn Ach die Versanrmelten ans dem 
Garten getrieben, dessen Gitterpforten sich für diese 
Nacht hinter ihnen schließen. 
Was dem Bilde dieses fröhlich bewegten Les 
bens eine ganz besondere Anmuth verleiht, ist die 
für den Fremden höchst auffallende Schönheit und 
Gesundheit, welche die kleinen iHauptsTguren darin, 
die Kinder auszeichnet. Welche Gewecktheit und 
Frische des Ausdrucks, welcher Glanz der Augen, 
welche naive eingeborene Grazie der Bewegungenl 
Dieser eigentlich kindliche naive Reiz verschwindet 
zwar bei ihnen meistens schon vom fünften Jahre. 
Die Mädchen zumal werden von da ab schon kleine 
Damen, die sich ihrer Borzügezsehr bewußt sind, 
dieselben trefflich in7s Licht zu stellen wissen, nnd 
durch den Esprit nnd die Keckheit ihrer Antworten 
jeden, der Ae anredet, oft genug in Erstaunen 
fegen. Wenn etwas diesem Eindruck frühzeitiger 
Coquetterie steuern könnte, so wäre es die Tracht, 
welche diese kleinen Töchter der untern und 1nitti 
leren Volksklassen oft bis zur ersten Communion 
durchgängig zu tragen pflegen. Sie ist zu einer 
Art Uniform geworden, und kein Volk acceptirt 
leichter und bereitwilliger eine solche wie die 
Franzosen. Höchst einfach und praktisch besteht Ae 
in einem Häubchen oder Reh für den Kopf und
        

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