Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wie wir arbeiten und wirthschaften müssen
Person:
Ruskin, John Feis, Jakob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3435232
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3436267
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nicht zufrieden sein. Sie kämen in Folge dessen 
überein, das von ihnen urbar gemachte Land in gleiche 
Theile zu scheiden, so daß künftig Jeder sein Feld 
zu bestellen und davon zu leben hätte: dann läßt sich 
denken, daß nach diesem Uebereinkommen der eine 
von ihnen erkrankte und unfähig wäre, sein Land zu 
einer kritischen Zeit Cz. B. zur Saat: oder Erntezeit, zu 
bestellen. Er würde natürlich den Andern bitten, 
für ihn zu säen oder zu ernten. Dann könnte sein 
Genosse mit vollkommener Gerechtigkeit sagen: ,,ich will 
diese Arbeit für Dich mit besorgen, aber wenn ich 
sie thue, so mußt Du mir versprechen, zu einer anderen 
Zeit ebensoviel Arbeit für mich zu thun. Ich will 
zählen, wie viele Stunden ich auf Deiner Schelle 
zubriuge, und Du mußt mir ein geschriebenes Vers 
sprechen geben, auf der meinigen dieselbe Anzahl 
von Stunden zu arbeiten, wann immer ich Deine 
Hilfe nöthig habe und Du sie geben kannst.s4 
Nehmen wir an, des Invaliden Krankheit hielte 
an, und er bedürfte unter mannigfachen Umständen 
mehrere Jahre des Andern Beistand und gebe bei 
jeder Gelegenheit sein geschriebenes Wort, auf den 
Wunsch seines Genossen, so bald er könne, dieselbe 
Anzahl von Stunden, die er ihm gewidmet hätte, für 
ihn zu arbeiten. Was wird die Lage der Beiden 
sein, wenn der Jnvalide im Stande sein wird, seine 
Thätigkeit wieder aufzunehmenP
        

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