Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wie wir arbeiten und wirthschaften müssen
Person:
Ruskin, John Feis, Jakob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3435232
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3436064
Handel 
und 
X2eIdenrhum. 
Ich habe bereits aus den Unterschied zwischen 
Regimentern, die sich zu Zwecken des Raubs gebildet 
haben, und Vereinigungen zu industriellen Zwecken 
hingewiesen, insofern die ersteren der Aufopferung 
fähig scheinen, die leHteren nicht, und diese seltsame 
Thatsache ist der wahre Grund, weßhalb die Veschäf: 
tigung im Handel in Vergleich zu der mit den Waffen 
so gering geschätzt wird. Es scheint, philosophisch 
betrachtet, auf den ersten Einblick hin unverniinftig 
Lviele Schriftsteller haben die Unvernunst dieser An: 
nahme nachzuweisen versuchtJ, weßhalb ein friedfertiger 
und verständiger Mensch, dessen Geschäft der Eins und 
Verkauf ist, weniger geachtet werden sollte, als eine 
rauflustige und oft unvernünftige Person, deren Be: 
ruf das Morden ist. Nichtsdestoweniger hat die 
Menschheit zu allen Zeiten, trog aller Philosophen, 
dem Soldaten den Vorrang zugestanden. 
Und dies mit Recht. 
Denn das Soldatenhandwerk ist eigentlich im 
Grunde nicht das Morden, sondern das Sich:Morden: 
lassen und darum ehrt es die Welt, ohne es tzu wissen. 
Der Beruf des Banditen ist das Tödten, doch hat 
die Welt das Banditenhandwerk stets so wenig ges 
achtet als den des Kaufmanns: der Grund, weßhalb 
sie den Soldaten ehrt, ist der, daß er sein Leben in
        

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