Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wie wir arbeiten und wirthschaften müssen
Person:
Ruskin, John Feis, Jakob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3435232
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3436021
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Vorbild einer Ho1Iändifchen Auktion,I noch bieten 
wir beim Tode eines Bischofs das Bisthum 
wenigstens bis jetzt noch nicht; dem Geistlichen an, 
der es zum bilIigsten Preise übernimmt. Auch stellen 
wir unsere Generäle nicht auf diese Weise an. 
Wenn wir erkranken, suchen wir nicht nach dem Arzte, 
der uns unter einer Guinea behandelt; wenn wir 
unser Recht verfechten, nicht nach dem Advokaten, 
dessen Gebühr wir auf die Hälfte herabdrücken können; 
von einem Regensihauer überrascht, lassen wir uns 
mit dem Kutscher nicht in Unterhandlungen ein, um 
denjenigen zu finden, der die Meile um weniger als 
sechs Pence berechnet. 
Es ist wahr, daß alle diese und alle denkbaren 
Fälle in Beziehung zur voransgeseHten Schwierigkeit 
der Arbeit oder zur Anzahl der Ste1lenbewerber 
stehen. Dächte das Publikum, daß die Aussichtsauf 
eine halbe GuineasBezahlung auch genügend Viele 
veranlassen würde, die schwierigen Vorstudien zum 
Beruf eines Arztes zu unternehmen, so würde es bald 
in allgemeiner Uebereinstimmung die überflüffige halbe 
iGuinea unterdrücken. In diesem Sinne wird thats 
sächlich der Preis der Arbeit jeder Zeit durch die 
Nachfrage geregelt, aber so weit der praktiskhe und 
I Auf einer solchen bietet der Auktionator den Gegenstand zu 
einem seht hohen Preis feil, geht dann mit dem Preise immer 
weiter herab, bis sich schließlich ein Käufer findet.
        

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