Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Wie wir arbeiten und wirthschaften müssen
Person:
Ruskin, John Feis, Jakob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3435232
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3436521
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Arbeit in Geld der Währung auch nur annähernd 
auszudrüoken. Aber der GrundsaH des Austauschs wird 
davon nicht betroffen. Es mag der Werth einer Arbeit 
nicht leicht festzustellen fein; aber sie hat ihrensWerth, 
der gerade so bestimmt und wirklich als das spezifis 
sehe Gewicht einer Substanz, wiewohl dieses spezifische 
Gewicht nicht leicht zu ermitteln ist, wenn die Sud; 
stanz mit vielen andern Substanzen verschmolzen ist. 
Auch liegt darin, sie zu bestimmen, weniger Schwieg 
rigkeit oder Zufall als in der Bestimmung der Maxi: 
ma und Minima der gewöhnlichen National:Oekono: 
mie. Es giebt wenige Geschäfte, bei welchen der Käu: 
fer es einigermaßen genau herausfinden könnte, daß 
der Verkäufer sich mit weniger nicht zufrieden gegeben 
hätte; oder der Verkäuser mehr als ein behagliches 
Trostgefühl erlangen könnte, daß der Käufer nicht 
mehr gegeben haben würde. Die Unmöglichkeit, dies 
genau zu wissen, hindert keinen von beiden am Bes 
streben, den andern möglichst zu peinigen und zu schäs 
digen, noch daran, den GrundsaH, möglichst billig zu 
kaufen und möglichst theuer zu verkaufen, als einen 
wissenschaftlichen zu betrachten, wiewohl er nicht sagen 
kann, was das möglichst Geringste oder Höchste sein 
mag. Auf gleiche Weise legt ein gerechter Mensch es 
als einen wissenschaftlichen Grundsatz fest, daß er vers 
pflichtet ist, einen gerechten Preis zu zahlen, und ohne 
im Stande zu sein, die Grenzen eines solchen Preises
        

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