Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die enkaustische Malerei
Person:
Fernbach, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3431514
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3432273
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dulkali 
blau. 
färbte 
die 
Flüft7gkeit 
nur 
sc2Wach 
grü11Iic2 
Als 
Resultate 
Sehen 
aus 
diesen 
Untersuchungen 
hervor:   is 
D Das blaue Zinnoberroth L. 1 ist mit Eisenorhd 
gemengter Zinnober, dem noch etwas kohlensaurer Kalt 
anhängt. Das Bindemittel ist organischer Natur, wes: 
ches wegen7der sehr geringen Menge nicht näher zu 
bestimmen ist.  
 Die darunterliegende blaßbrännlich:gelbe Farbe 2 
ist Eisenoryduloxyd mit Kieselerde, ein wenig Bitten 
erde nnd Alauncrde gcmengt: etwa gebrannte Grün: 
erde, welche beim Erhihen gelb wird und die gesunde: 
neu Besiandtheile hat. Das Bindemittel ist auch orga: 
nischer Natur und zwar dem Geruch nach thierisch mit 
Wachs gemengt.   : 
Die zunächst folgende weiße Unterlage ist fehlen: 
saurer Kalk mit etwas Eifeuortzd und Sparen von Bit: 
tererde, Alauuerde und Kiesclerde gemifeht. Durch ein 
BiudcmitteI von .tyiexsisc;cr Natur vereinigt.  
Die letzte Unterlage ist Mörtcl, in welchem der 
koylensaure Kalk ziemlich vorwaltet, die ihm beige: 
mengte Kiesel: n. f; w. haltige Masse war dem Ansehen 
nach poröse Lava. Auch hier fand sich eine thierifrh:or: 
ganische Substanz als Bindemittel. 
 2J Die hochroiye 3iu::oberfac1sc II.1 hat dieser: 
ben Beßa11dtheile wie die vorige, mit mehr vorwalten:
        

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