Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die enkaustische Malerei
Person:
Fernbach, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3431514
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3432164
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zwei Quadratzoll Fläche und einem halben Zoll Dicke, 
welches ein Fragtnent eines Pfeilers aus Kalkstein 
mit Fresco:Malerei aus dem von Belzoni entdeckten 
Grabe in Biban el Mouluk in Aegypten ausmachtc, 
das derselbe dem Heu. geheimen .Hosrath.Creut,4er das 
hier Verdankte, welcher es vom Hm. Dr. G. Parthei 
erhielt, mit dem Ersuchen, die darauf Nx3enden Farg 
ben, und auch den Grund woraus sie i7xzen, zu unter: 
suchen.  
Die Farben waren: II Braunroth, welches die 
größte Fläche annahm, 2J Grün, ziemlich schmuxzig mit 
hellem und dunklem Flecken, 3J Fahlgelb, 4J Schwarz; 
die drei letzten dienten zur Einfassung der rothen Farbe. 
Die Farben waren fämmtlich matt, hatten keinenGlanz. 
I. Untersuchung der brannrothen Farbe. 
Es wurde vorsichtig 0,1 Gran mit dem Messer 
abgeschabt, so das; man so viel wie möglich eine Ver: 
unreinigung mit der Wand vermied ,i was indessen 
nicht vollständig gelingen konnte, da die Farbe zieme 
lich dünn ausgestrichen war. Diese wurde 
aJ mit einer Drachme Wasser kalt, unter öfteren: 
Umschiitteln 24 Stunden in Berührung gelassen. Die 
Farbe schien nngelöcZt zu bleiben. Die Flüssigkeit 
hatte jedoch eine bräunliche Farbe angenonnnen, Es 
wurde in ein Uhrgläschen abgegossen und gelinde ers 
wärmt, wobeissie sich nicht trübte und bis zur TrvtkUe 
se
        

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