Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die enkaustische Malerei
Person:
Fernbach, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3431514
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3435130
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förmig, fein und so schnell als möglich geschehen soll, 
versieht sich von selbst, und die Farben, wenn se ges 
hörig getrocknet sind, werden durch diesen warmen oder 
noch heißen Ueberzug nicht im miudesien angegriffen 
werden. Wiederholt muß ich indeß darauf aufmerki 
sum machen daß immer nur so viel Masse zusammen: 
gesest und erwärmt wird, als man zu einem Ueber: 
zug der Gemälde braucht. Durch das öftere Erwär: 
men derselben und durch das Ablausen dessen was am 
leeren Raume des Topfes hängen geblieben, würde 
die Masse, welche beim Zusammensek,zen und bei der 
ersten Erwärmung eine völlig wasserklare Farbe hat, 
mehr oder weniger gelb werden, was natiirlicher 
Weise vermieden werden muß. 
Jn längstens drei oder vier Tagen nach Auf; 
tragnng des letzten oder des zweiten Ueberzuges kann 
die Oberfläche des Gemäldes oder des Ueberzuges 
mit einer Bürste, dann mit einem reinen weißen 
wollenen Lappen abgerieben werden, wodurch das 
Gemälde, wie schon mehrfach erwähnt worden, einen 
leichten Schimmer erhält, der, wenn er matter wird, 
immer wieder auf die gleiche Weise hergestellt wer: 
den kann, aber erst nach völliger Trocknung des 
Ueberzuges Dauer behält. 
Bei dieser Behandlungsweise und für diesen 
Zweck wird also weder der Grund noch das Gemälde 
selbst eingeschmolzen. s 
        

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