Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die enkaustische Malerei
Person:
Fernbach, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3431514
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3435018
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Gegenstand intereffirt, nicht bloßEangenehm, sondern 
in dieser oder jener Beziehung niiylich sehn. 
Die in unserer Gegend vorkommenden und zu 
solchen Zwecken verwendeten Steine sind mit weniger 
Ausnahme Kalt; oder Sandsteine; sie haben die 
Eigenschaft, in kurzer Zeit, z. B. schon über Nacht, 
je nach der Beschaffenheit der sie umgebenden Luft, 
in einem gewissen Grade davon durchdrungen zu wer: 
den; sie sind folglich feucht oder naß, bevor der Oelan: 
strich aufgetragen wird cvermögen sonach das Oel nicht 
gehörig aufzunehmenJ, und geben die Feuchtigkeit, je 
nach der Stärke der darauf einwirkenden Sonnenhige, 
ebenso schnell wieder ab, so daß dadurch die Bindung 
des Oeles mit dem Steine gehindert wird, und dieser 
contraftirendenWechselwirkung bleiben sie immer unter: 
worfen  ein Umstand, der, wenn ein Farbenschmnck im 
Allgemeinen nicht mit größter Sachkenniniß und Sorg: 
samkeit auf solche Steine angebracht worden ist, nnaus: 
bleiblich die schnellfte Zerstörung der gewöhnlichen 
Oelanstriche herbeiführt. Bei eompaeten O,uarzi oder 
Granitsteinen tritt diese große schnelle Einwirkung 
nnd Veränderung in geringerem Grade ein. 
Die Porosität der Steine und die Wirkung derSonnen: 
hitHe sind daher einer niihernBetrachtung zu unterziehen. 
Daß Reh die Oelanftriche auf noch feuchten oder 
mit Wasser angefüllten Steinen nicht fest und innig 
mit diesen verbinden, ist eines natürliche Sache; wäre
        

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