Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die enkaustische Malerei
Person:
Fernbach, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3431514
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3434957
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entweder ganz, oder je nachdem die Größe der Fläche 
ist, zur Hälfte oder nur theilweise, ganz gleichförmig, 
ziemlich erhigt. Diese erhitzte Fläche oder der erhihte 
Theil wird sogleich mittelst eines Borstpinsels mit 
der früher befchriebenen dicken Bernsieinanslösung so 
lange überzogen, bis die Oberfläche gesättiget nnd 
gleichförmig damit bekleidet ist. Welcher Hitzegrad 
und welche Behandlung hiezu erforderlich End, wird 
einige Uebung bald lehren; schriftlich läßt sich hier: 
über nicht wohl etwas sagen, weil es unmöglich ist 
sich gehörig verständlich zu machen. Die in der Berti: 
steinauflösung enthaltenen ätherischen Theile werden 
sich während des Anftragens auf den erhigten Stellen 
in starken Dampfwolken verflüchtigen, und die reine 
Bernsieinauflösung wird auf der Oberfläihe einen völ, 
lig hart und festgebundenen Körper bilden. Sollten 
sich auf der Oberfläche einige Unebenheiten ergeben, so 
können sie Cnoch etwas erweichtJ mit einem feinen Bimss 
siein nnd Terpenthinöl leicht abgeschliffen und geebnet 
werden. Durch diese Behandlnngsweise wird der 
Bernstein, wie man zu sagen pflegt, förmlich auf das 
Metall gebacken und aufgeschmolzen, und ist aner2 
kanntermaßen zu solehen Zwecken das zuVerlässigste 
nnd dauerndste Material. 
Sollte es zur ErhiHung an Gelegenheit oder an 
der hiezu nöthigen Vorrichtnng oder am guten Willen 
fehlen, so mache ich darauf aufmerksam daß man doch
        

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