Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die enkaustische Malerei
Person:
Fernbach, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3431514
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3434846
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niget, d. P. gut gefOlämmt, dann wieder getrocknet 
werden. Auf diese Art erhält man eine künstliche 
Mauerfläche beliebiger Größe und Form; es versteht 
sich von selbst daß zu solchen Gemälden kleinerer 
Art auch feinere Sandgattungen angewendet werden 
müssen.  
Hier müssen wir der Nachtheile Erwähnung thun, 
welche der hodraulische Kalt oder Mbrtel insbesondere 
für enkauftische oder solche Malarten nach sich zieht, 
bei denen man fettartige oder flüsßge Bestandtheile ver: 
wendet. Der hydraulische Kalk hat bekanntlich,die Eigeni 
schaft daß er Feuchtigkeitund alle Fliissigkeiten überhaupt 
begierig aufnimmt und verschlingt. Diese Eigenschaft ist. 
bei Ausführung Von fettartigen Malarten, bei welchen die 
Farben mit ätherisGen Oelen verdünnt werden, nämlich 
wegen des schon erwähnten Verschlingens jeder Flüss7g: 
keit, genau zu beobachten. Es ist also nothwendig daß zu 
diesem Zwecke eine Mittel: oder eine Vermittlungss 
Schichte gebildet wird, damit das Gemälde nicht un; 
mittelbar auf eine hydraulische Mörtelunterlage zu 
ruhen kommt. 
Um diesem Umstande vorzubeugen, habe ich 
den angeführten eisernen Rahmen nicht ganz mit 
hydraulischem Mörtel ausfüllen lassen, sondern auf 
der Oberfläche, auf welcher das Gemälde angebracht 
UNDER Mk, zu einer Andern, einer zweiten anzubrin: 
genden Mörtelunterlage, einen ungefähr 7,, Zoll tiefen
        

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