Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die enkaustische Malerei
Person:
Fernbach, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3431514
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3434833
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dem Rahmen eine völlige Festigkeit verleihen sollen. 
Am untern Ende, der Breite des Rahmens, welcher 
Theil z. B. in eine Manerfläche eingelassen werden 
soll, werden in nicht weiter Entfernung voneinander 
kleine Löcher angebracht, um hier ein ziemlich eng 
geflochtenes Gitter anbringen zu können. 
Dieses Gitter soll von Messing, nicht von Eisens 
drath geflochten werden, weil der Eisendrath in dem 
darauf anznbringenden Mörtel rohen, zerfressen und 
somit der feste Anhaltspunkt des in der Folge darauf 
anzubringenden Gemäldes sammt der Mauerfläche zer: 
stört würde. Dieser so vergitterte Rahmen wird ans 
einer Fläche aufgelegt und eine Lage Mörtel aus hy; 
draulischem Kalt, der mit grobem Sande oder mit 
sogenannten Rieseln vermengt worden, so aufgetragen 
daß die untere ebene Fläche und das Drathgitter ganz 
damit belegt ist Lukan kann auf das Gitter any kleine 
Gypsstückchen oder ZiegelfteinstückeeinlegenJ. Diese erste 
Lage des hpdraulischen Mörtels läßt man trocknen, 
dann wird eine zweite derartige mit feinerm Sande 
vermengte Lage angebracht, die man ebenfalls wieder 
trocknen läßt; endlich folgt die dritte und letzte aus 
ganz feinem Sande und feingesiebtem hydraulischem 
Kalke, möglichst fein gearbeitet und geebnet, worauf 
man das Ganze der völligen Trockuung überläßt. 
Der mit dem hydraulischen Kalke zu vermengende 
Sand jeder Gattung muß vor dem Gebrauche gereis
        

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