Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die enkaustische Malerei
Person:
Fernbach, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3431514
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3434529
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durch. in der Folge an den darauf angebrachten sGe; 
mälden jeder Art ein düsterer und trüber Anflug gebil2 
det wird. Sollten diese enkaustischen Gemälde mit 
der Zeit eine Reinigung nöthig haben, so werden sie 
mit einem im warmen Wasser eingetauchten Schwamme 
so rein als möglich abgewasrhen, und wenn dieses nicht 
zureichend sehn sollte, wird ein etwas starkes Salzi 
wasser bereitet und die Gemälde mittelst des Schwam: 
mes damit abgewaschen, bisssie rein sind. HiedurO 
.wird der auf der Oberfläche der eingeschmolzenen Masse 
angesegte gelbliche trübe Anflug, ohne daß diese nur 
im geringsten dadurch angegriHen wird, aufgelöst und 
das Gemälde wieder ganz reinshergestellt; nur muß 
zuletzt dieses SalzwaHer wieder mit einem warmen 
Wasser gehörig rein und gut abgewaschen nnd getrock; 
net werden. Daß dieses Abwaschen und Trocknen nur 
stellenweise geschehen soll, versteht Ach von selbst. Jst 
.ein Gemälde hiedurch völlig rein, so wird das Pers 
fahren mit der Bürste nnd mit dem Flanell, wie schon 
beschrieben, wiederholt, nur mit dem Unterschiede daß 
dießmal mehr Kraft angewendet werden muß. Auf 
diese Art werden diese Gemälde immer gereiniget und 
wieder hell gemacht. 
 Somit glaube ich mich auf das gewifsenhaftesie 
einer schweren Pflicht und Aufgabe entle,diget zu haben,
        

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