Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die enkaustische Malerei
Person:
Fernbach, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3431514
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3431931
II 
bediente Ach zur Bereitung des Wachses des Leims 
Von Ochsenohren, anstatt des Gu1mni, und mischte bei 
dem Cinbrenneu ein wenig Oel unter das Wachs. 
Aus diesen Zeiten sollen die in Herkulanu1n entdeck: 
ten Wachsgemiilde sehn. Anfangs hielt man sie nicht 
dafür, und überzog sie mit einem ihnen schädlichen Firi 
niß. Nach nnd nach fielen daher ganze Stücke ab, 
und man erkannte daraus daß es Wachsge1nälde was 
ten. cAllge1n. Lit. Zeit. 1788. Nr. 167.J 
Die letzte Spur der Wachsmalerei ssndet sich in 
den Pandekten, die im sechsten Jahrhundert unter 
dem Kaiser Justinian gesammelt und bekannt gemacht 
wurden. Jn diesen wird unter der Verlasseusrhaft 
eines Malers auch das Geräthe zur Wachsn1alerei 
mit angeführt. Seit dieser Zeit wurde die Wachs: 
malerei für verloren gehalten. Die erste Spur die 
man in neuerer Zeit von derselben wieder entdeckte, 
ist aus dem sechszehnten Jahrhundert. Matt hat nätu2 
lich aus der Unterschrift eines Gemäldcs vom Jahre 
1520; welches den Dr. Luther vorstellt und von Las 
kas Krauach gemalt ist, ersehen daß dieser Maler 
die Kunst der Wachstnalerei verstand. cMeusels Mis: 
tell. artiß. Inhalts. Erfurt 1780. 4s Heft S. 63.J 
Auch hatman denBeweis daß ßchD a n i el N e ub erg er 
von Augsburg im 17ten Jahrhundert bemühte die en: 
kaußisrhe Malerei wieder herzustellen. Der Optiker 
Cosmus Konrad Cnno hatte in seinem Stamm;
        

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