Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die enkaustische Malerei
Person:
Fernbach, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3431514
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3434015
XIV 
anflösnngen mit Bernstein in ihrem Verhältnisse mit 
den Farben verbunden, ohne daß sie den erwähnten 
Nachtheilen nur im geringsten unterliegen, und gewiß 
am vortheilhafteßen sind die zwei erst benannten Auf: 
lösungen in der ohnehin spröden weißen Farbe ange: 
bracht, die in den ausge1nittelteu Verhältnissen zum 
Malen eine äußerst angenehme Geschmeidigkeit erhält, 
und doch bald wieder trocken und äußerst fest wird. 
Die hier bezeichneten Farbenbindemittel sind von der 
Natur aus nicht nur von solcher Bestimmung und Be: 
schaffenheit daß sie ihre vortreßliche Bindung nie vers 
sagen, sondern auch von solcher Art und Uebereiustim: 
mung daß durch ihre Beriihrnngen und Verbindungen, 
vorzüglith in der weißen Farbe, keine innere sogenannte 
Gährung oder Gegenwirkung veranlaßt wird. Hiedurch 
werden die Farben, besonders die weiße, die doch bekannt: 
lich leicht gelblich wird Lohne besondere EinfliisseJ, nicht 
verändert, und nach der vollbrachten letzten Einschmel: 
znng noch völlig verwahrt und gesichert bleiben. 
 Die Farben werden in verschiedenen quantitativen 
Verhältnissen mit dem Bindemittel verbunden, je nach 
der Nothwendigkeit oder Beschaffenheit derselben; die 
eine Farbe ist mehr spröder Natur als die andere, und 
was die Hauptsache ist, keine Farbe darf mehr Bindeis 
mittel erhalten als sie zur gehörigen Bindung nöthig 
hat. Die Farben sollen vorzüglich in ihrem eigenen 
vollen Lichte erhalten werden und zum Malen angenehm
        

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