Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die enkaustische Malerei
Person:
Fernbach, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3431514
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3433615
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schiedenen Witternngsveränderungen örtlich wieder: 
kehrt. Diese Femhtigkeit ist hier nicht gemeint, denn 
sie kann bei Gebäuden in welchen dergleichen Male: 
reien zur Ausführung kommen in der Regel nicht 
eintreten, weil mit aller Vorsicht und Sachkennt: 
niß dahin gearbeitet wird dieses Uebel zu umgehen; 
sondern es wird darunter hier nur jene Nässe ver: 
standen, die bei Ausführung einer neuen Mauer auf 
natiirlichem Wege dadurrh sich erzeugt, daß man zur 
Bereitung des Mörtels Wasser mit Sand und Kalk 
verbinden und die Mauer, der verschiedenen Mörtel: 
anwürse und des Verputzens halber, öfter benetzen 
muß. Es ist folglich die auf dem natürlich mechani2 
sehen Wege erzeugte Nähe damit gemeint, wie sie 
herbeigeführt wird wenn man der Mauer vor der 
Bemalung nicht die gchörige Zeit zum Austrocknen 
gestattet, so daß sich nun erst während der schon be: 
gonnenen Arbeit jenes Wasser versliichtigen und die 
Mauer trocken werden soll. Natürlich wirkt die Nässe 
dann schädlich und unangenehm auf die Malerei ein. 
Jst in einer Mauer Feuchtigkeit enthalten, so wird 
sich diese unaufhaltsam zeigen und nach der Oberfläche 
drängen, und kein chemisches Mittel vermag ihr Wi: 
derstand zu leisten. Die in einer Mauer enthaltene 
Feuchtigkeit stellt sich der enkaustischen Malerei als 
Hauptfeind entgegen. Vor allem ist es also nothwendig 
daß die enkaustische Malerei, wie schon ihre Grund;
        

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