Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die enkaustische Malerei
Person:
Fernbach, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3431514
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3431873
ten, so daß man diese traditionelie Behandlung als 
bereits jener Zeit nnd jener Technik angehörend an: 
zunehmen berechtigt ist.   
 Daß ein großer Unterschied zu machen ist in 
den Anforderungen an die übrigen verschiedenen Mal: 
arten cnämlich zu Staffelei:, hißorischen Wand: oder 
Mauerge1nälden, sowie zum deeorativen FacheJ, er: 
klärt. sich in jeHiger Zeit hinlänglich; und ebenso lag 
es im BediirfniFe der griechischen Kunü. 
Ankniipfend an die uns bekannten oben erwiihn: 
ten schriftlichen Ueberlieferungen, worin Plinius die 
von den Griechen bezeichnete Wachs:. oder Griffel: 
nialerei als die einzige. Technik damaliger Zeit sowohl 
für die vollendetsten Staffeleibilder wie für alle übrig 
gen Bedürfnisse der Malerei bezeichnet, war das Be: 
streben der neuern Kunüperiode vorzugsweise dahin 
gerichtet, Staffeleigemälde von eben so vollendeter 
Kunst, wie die Geschichte sie von einem Apelles u.  
beschreibt, in ähnlicher Art und mit denselben geschieht: 
lich angeführten Mitteln hervorzubringen. Um diese 
Erwartungen und Voraussetzungen zu einem günstig 
gen Ziele zu führen, üellte man fehon seit einem Jahr: 
hundert unzählige.Versuche an, unt diese Technik dem 
Bedürfnisse der neuern höhern Malerkunst gemäß auf 
Staffeleigemälde anzuwenden  Versuche, die erfolglos 
blieben, so lange dieses Streben nur auf lehtgenann: 
ten Zweck gerichtet war. Erst dann fah man sich mit
        

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