Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die enkaustische Malerei
Person:
Fernbach, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3431514
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3433461
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An dieser Maschine müssen noch am untern Rande 
herumlaufend kleine Zuglöcher angebracht werden. 
Hieraus wird diese Maschine mit einigen glühenden 
Kohlen versetzt und mit andern ganz angefüllt, wobei 
man jedoch immer darauf sehen muß daß man gute 
trockene Kohlen von hartem Holze, und keine fichteuen 
bekommt, damit kein Rauch entsteht; auf dem Gerüste 
selbst, ehe die Kohlen alle in einem vor Feuer sichern 
Orte glühend gemacht worden sind, wird diese Mai 
schine auf 2 Ziegelsteine gestellt, nachdem zuvor ein 
großes Eifenblech unterlegt und zum Einschmelzen be: 
reit gehalten ist.  
Zur Bereitung der einzuschmelzenden Masse wer: 
den etwa einen Tag vor dem Gebrauche oder noch 
früher 3 Pfund vom reinsten Wachse in kleineiNiemen 
gefchnitten und mit 10 Pfund nnrectifieirten Terpenthini 
öls in einem geräumigen irdenen Hafen übergossen, 
damit das geschnittene Wachs wenigstens eine Nacht 
hindurch darin erweichen kann und zum jedesmaligcn 
fernern Gebrauche in noch zu bezeichnender Art der 
Auflösung überlassen bleibt. Diese Zusa1nniensetg,ung 
des Wachses mit dem bestimmten Quantum Terpen: 
thinöl dient als Basis zum übrigen GebrauGe ent: 
weder allein oder mit andern Verbindungen. Ein 
solches Qnantum Auflösungiwird zum ersten Gebrauche 
beim Einfchmelzen der Mauer mit W, Pfund Vom 
besten, wenigstens venetianischen Terpenthin versetzt,
        

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