Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die enkaustische Malerei
Person:
Fernbach, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3431514
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3433406
III 
So wären die in dieser enkaustischen Malerei an; 
zuwendenden einzelnen Materialien nach ihren Bei 
standtheilen und Eigenschaften erläutert worden, nnd 
jeder kann ßch durch die Erfahrung überzeugen daß, 
es sich mit den bezeichneten Resultaten im Einzelnen 
genau nach obigen Angaben verhält. 
Jndessensist nicht zu läugnen daß sich ein mit 
der Sache völlig Unbekannter in diese Manipulationen 
nicht leicht finden wird, nnd daß deßhalb in den sich 
ergebenden Producten einige Abweichungen vorkommen 
dürften. Bei gehöriger Sorgsamkeit wird man sich 
jedoch bald zurechtßnden, und der mit der Sache 
einigermaßen Bertraute kein weiteres Hinderniß mehr 
haben. Nur ist bei der Bereitung des Bernsteinc3 
vorzüglich darauf Rücksicht zu nehmen daß der gehi5: 
rige richtige Higegrad bei der Schmelzung ermittelt 
und sunterhaltend angewendet wird. Bei diesem Ver; 
fahren belehrt allein die Erfahrung, doch wird noch 
einmal darauf aufmerksam gemacht daß man die Hitze 
nicht plötzlich zu heftig mache, sondern immer gleich: 
förmig unterhalte, daß man ferner alle hier angege: 
benen Verhältnisse der Consistenz beobachte, namentlich 
aber daß man den Bernstein wo möglich ein Jahr 
oder noch längere Zeit vor der Anwendung bereite, 
da er hiedurch, wie früher erwähnt, an Helle, Rein: 
heit und Güte außerordentlich gewinnt. 
Natürlich kann der Künstler diese Bereitungen
        

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