Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die enkaustische Malerei
Person:
Fernbach, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3431514
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3433383
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und nach Von selbst wieder verdichtet: und einen kleis 
neu Bodenfatz bilden, der von der äußersten dünnen 
Haut des Kautschuks herzuriihren scheint, die im Ter: 
penthinöl vielleicht nicht völlig aufgelöst wird. Weil 
sich diese Kautschukauflösung von selbst verdünnt und 
flüssiger wird, so kann sie, ihrer Ziihigkeitund Schlei: 
migkeit wegen, nach ihrer Vollendung nicht gleich, 
sondern erst in drei, vier oder fünf Monaten ver: 
wendet werden, dann nämlich wenn sie ganz hell und 
wasserklar geworden ist. So sehr das Kautschuk als 
ein dem Wasser trotzendes Material bekannt nnd an: 
erkannt ist und zu diesem Behufe viele Anwendung 
findet, so sehr scheint es im aufgelösten Zustande für 
die Feuchtigkeit, empfänglich zu sehn. Bringt man 
z. B. von dieser sehr consistenten Kautfchukauflösung 
einen Theil aus ein Glas oder irdenes Geschirr 2c., 
und kommt dieses an einen feuchten Ort zu stehen oder 
tritt feuchte,Witternng ein, so wird derselbe, wenn 
sich auch dieser Kautschukanstrich schon eine geraume 
Zeit darauf befinden sollte, wie es scheint, von der 
Feuchtigkeit durchdrungen nicht mehr klebend erschei: 
nen, wie er es außerdem noch längere Zeit wäre, und 
sich leimt abwischen lassen; es werden sich auch, wenn 
man während dessen Bereitung in die Auflösung 
haucht, augenblicklich große, starke, weißtrübe Ringe 
nnd Wolken zeigen, die sich erst beim Umrühren im 
größeren Jnhalte wieder verlieren. Sonach möchte
        

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