Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die enkaustische Malerei
Person:
Fernbach, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3431514
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3433252
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oder geringere Verkohlung und Besinnung eintreten. 
Je schneller aber das Geschmolzene abgeleitet nnd in 
das Freie geführt wird, desto geringer ist die Ver; 
kohlung und desto reiner verhiiltnißmäßig das Pro, 
dnet. Das Geschmolzene, welches aus den obern 
OejTnungen des Ballons selbst fließt, ist das hellste. 
Die Feuerung geschieht in der Art daß man schon 
glühende Kohlen in die Pfanne bringt, diese mit sri: 
schen Kohlen unterspickt und anfüllt, auch noch über die 
Pfanne ein etwas starkes rundes Drathgitter in der 
Höhe des Ballons aussetzt und die Heizung unter: 
hält; jedoch dürfen die Kohlen nie über den Ballon 
selbst hinausragen, sonst wirkt die Hitze zu heftig. 
Entwickeln sich nun allmählich Dämpfe, so werden 
sie sich an den Oeffnungen des Ballons selbst zuerst 
zeigen. Entwieteln sich die Dämpfe an der großen 
Mündung, so wird die Schmelzung bald Vor sich ge: 
hen. Die Kohlen werden jetzt mit einem eisernen 
Stabe in die Pfanne hinuntergestoßen und frische 
Kohlen beigegeben, die darunterstehende Schüssel aber 
wird gereiniget und mit Wasser angefüllt, worauf 
das Geshmolzene in dasselbe einfließt, erstarrt und 
von Zeit zu Zeit beseitiget wird. Die Feuerung wird 
so lange unterhalten bis von dem eingelegten Psunde 
ungefähr 24 Loth geschmolzen find. Der fehlende 
Theil ist gleich dem Gehalt oder Verlust des ver: 
fliichtigten Oeles Je.
        

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