Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die enkaustische Malerei
Person:
Fernbach, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3431514
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3433226
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reiben kann; auch sind die Beriihrungs:Pnnlte beim 
Schmelzen an einer großen Mauerfliiche, in Folge 
der vielen Ansät3e, zu vielfiiltig, daher ungleich; 
auch erhält man, wie gesagt, nur bei kleineren auf 
diese Art behandelten Gegenständen ein reines gutes 
Bindemittel. Sohin blieb mir die Aufgabe zu lösen, 
den Bernsiein auf eine Art zu söhmelzen und herzu: 
stellen, wodurch es möglich wäre die angeführten 
Nachtheile zu beseitigen. 
Um den Bernstein durch die Schmelzung oder 
nach derselben so rein und hell als möglich zu erhal: 
ten, ist vor allem nothwendig daß er der dabei an: 
znwendenden Hihe so bald als möglich entzogen, der 
Verkohlung aber während des Schmelzens vorgebeugt 
werde. Zu diesem Zwecke habe ich einen Ballon von 
13 Zoll ganzer Höhe und W, Zoll mittleren Durchs 
schnitts angewendet, dessen Hals, von der untern Wöl: 
bung auslaufend, 4 Zoll lang ist, und dessen Oeffnung 
3V,, Zoll im Durchschnittc hat. Jch ließ denselben 
aus Kupfer fertigen und an der Mündung ein rang 
des Loch mit zwei Klappen zum Festhalten und Ab: 
nehmen gerichtet anbringen, wodurch der Ballon fest 
zugeschlossen werden kann. Dieses Blech oder dieser 
Deckel ist mit kleinen, Erbsen mittlerer Größe ähn: 
lichen Löchern ganz durchschlagen; auch sind am Bal: 
lon selbst, ungefähr einen starken Zoll oberhalb der
        

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