Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die enkaustische Malerei
Person:
Fernbach, Franz Xaver
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3431514
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3433064
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Geßmse oder zum Nivelliren te. nebst eisernen Säften 
zum Festhalten derselben eingeschlagen zu werden pfie: 
gen, müssen sorgfältig ausgezogen werden. Doch hie: 
von später noch ein weiteres. 
Nach Vollendung des erwähnten Bewurfes wird 
die letzte Speise oder der Mörtel in folgender Art zu: 
bereitet: man bringt von dem bereits angegebenen 
alten Kalk eine gewisse Quantität in ein passendes 
Geräth und vermischt denselben mit zwei Theilen durch: 
gesiebtem. fein gestoßenem O.uarz, mit einem Theile 
gewöhnlichem Sand und einem Theile feingestoßener 
Schlacke, wie sie namentlich auf der königl. Eisenhütte 
zu Bergen unweit Traunstein in der Art gewonnen 
wird daß man sie noeh ganz glühend aus dem Ofen 
zieht und mit Wasser begießt, wodurch sie locker, spröde 
und leicht und nicht schwer zerreiblich wird, und dort: 
selbst Czu BergenJ bezogen werden kann. Bei gänz: 
licher Ermangelung der erwähnten Materialien kann 
auch ganz gewöhnlicher feiner Sand angewendet wer: 
den, obwohl die Mauer nicht so porös und fest wird, 
auch ist dieser VerpuH dem Reißen und HZertheilen 
cSpringenJ mehr unterworfen, und trocknet nicht so 
schnell. Bei der Verwendung des gewöhnlichen Sau: 
des muß vorzugsweise darauf aufmerksam gemachtwer: 
den daß derselbe Thier im Allgemeinen vor dessen An: 
weudungJ zwei: oder dreimal oder so lange mit Was: 
set gEfchlämmt werden muß, bis er von allen erdigen
        

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