Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Leben der Maler, Bildhauer und Baumeister welche in Rom gearbeitet haben und zwischen den Jahren 1641-1673 gestorben sind
Person:
Passeri, Giovanni Battista
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3425626
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3429657
Wasserleitungen angelegt, um, Springwasfer, Fisches 
reyen und andere Vergnügen zu haben. Jndessen war 
die Malerei; immer sein bester Zeitvertreib, und ersags 
te, daß er melancholisch sey, wenn er in dieser Art nichts 
zu thun hätte. Seine schönen VenuS, Amor8, Nyms 
phen,,ä Bacthanalfesie, mit einem UeberAuß der artigsien 
Erfindungen, wurden auf seinemLandaufenthalt verferi 
tiget, weil er dar; schattige Gebüsche, diesangenehmen 
Gesielde, die crisiallenen Quellen, freue Hügel, grüne 
.und blumenreiche Wiesen, nebst dem Modell seiner schös 
neu Frau, und Kinder, welche ihm das größte Vers 
gnügen gaben, beständig Vor Augen hatte.  
Jm Jahr 1633 wurde er Vom Prinz Johann Carl, 
welcher nachhero Cardinal wurde, nach Florenz gerufen, 
ums einige Gemälde, die er vorhero angefangen hatte, fers 
.tigl zu machen; in diesen Bildern stellte,ek mit einem 
dichterischen Geist die von der Wollust gereizte Enhalts 
samkeit, ingleichen die von der Venus verführte Dias 
na, vor. Man sagt, diese Gemcilde wärensansängs 
liehs3von1 Aibani für den Herzog von Mantua gemalt 
gewesen, und daß solche, sich, weiß nicht ob durch Verkauf, 
oder Geschenke, in die Hände des Prinzen Johann Carl 
gefallen wären. Bei; Gelegenheit, als er in Florenz 
war, ließ dieser Prinzivon ihm in einein Gemache, auf 
einem Gewölbe, auf einem Von weißen Wolken stehen: 
denThron, den Jupiter und den Ganimede8, welcher 
ihm die goldene Schaale, mit himmlischer. 2lmbrofia 
reicht, schildern; diese beyden Figuren sieht man von 
unten in einer vortresiichen und künstlichen ,Verkürzusng; 
er malete auch non; verschiedene andere Sachen, sowohl 
auf nassen Kalt als in Oel.  H 
     Die
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.