Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Leben der Maler, Bildhauer und Baumeister welche in Rom gearbeitet haben und zwischen den Jahren 1641-1673 gestorben sind
Person:
Passeri, Giovanni Battista
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3425626
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3428384
Pietro 
Tesia. 
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Kargheit in Belohnung anderer .Dieniie vorwersen 
wollte, Und nach der Zeit machten sie gar nichts aus 
ihm. Dahero sagt wohl das gemeine Sprichwort 
recheLrrcea ti esiUicii; er gieng nach Rom zurück, und 
legte sich mit mehrerm Eifer auf das Studiren.  Das 
Glück, welches in menschlichen Dingen auch seinen 
Autheil verlangt, war gegen ihn nicht liebreich, und vers 
schafte ihm keine Gelegenheit, wodurch er eine hinrei: 
.chende Protektion zur Beförderung seiner Umii;inde hätte 
gewinnen können; er wußte auch nie sich einen Beysiand,. 
welcher ihn un,tersiüHen könnte, zu erwerben. Dieses Uns 
glüak entstand vielleicht aus seinem flossen Eigendünkel, 
welcher mit einem gewissen natürlichen Wesen begleitet 
war, das man Grobheit zu nennen pflegt. Man muß noch 
.hinzuseHen, daß er nicht von .der.2,lrt LeUte.war, welche. 
mit dem Munde lachen, und unter dem Mantel ein 
Barbiermesser verborgen haben, um andern die, Ehre 
und Glück abzuschneiden. 
Teller war von einem edlen und erhabnen Genie 
und sehr zur Wel.tweish,eitigeneigt; nach dieser Ges 
müth8art liebte er die Einsamkeit, und dieses war sein 
größtes Uebel; denn er wollte sich niemals angewöhnen, 
in den Vorzinm1ern zu passen. Wenn Peter sich auf 
die Wissenschaften gelegt hätte, würde, er es darinnen 
nZeit gebracht haben; nichts destocveniger ohne die schos 
,lastischen LehrsäEze, redete er sehr vernünftig von sophis 
siiscben und erhabenen Materien; weil er aber keine 
.AnfangHgründe hatte, zeigte er sich fast immer allzu 
kühn, und behauptete halsstarrig seine übel angeords 
trete Gründe  dessen ungeachtet zeigte er die Größe 
 ,Pi:ßeri.  O sei.
        

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