Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Leben der Maler, Bildhauer und Baumeister welche in Rom gearbeitet haben und zwischen den Jahren 1641-1673 gestorben sind
Person:
Passeri, Giovanni Battista
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3425626
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3427593
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einreißen zu lassen, die ihm so sehr gesielen; und ob 
er gleich damals von ihm viel unangenehmee .erdulten 
mußte, wollte er dennoch durchaus. seine Arbeit re: 
spektiren. Zu Anfang seines Pontisicats.trng man 
ihm bei; Gelegenheit verschiedenerrGebände, die er unteri 
nahm, an, sie mit Malereyen auszuzieren; worauf 
Fee antwortete, daß er sich nicht gernesmit Malern eins 
ließe, weil er immer etwas Unangenehmes von ihnen 
erfahren hatte; nnd eines Tages ließ er sich heraus, daß 
unter, allen Malern, mit welchen er bis anhero zu thun 
gehabt, er allezeit von ihnen wäre hintergangen worden, 
ausgenommen vom Llgostil1o .TasTi nicht.  Derienis 
ge, welcher diese Worte hörte, erstaunte überdenPabsi, 
und da er seine Lebensart kannte, bund dasjenige was 
er ihm gethan hatte, als er Cardinal war, so schien 
ihm dieses ganz besonders: der Pabii, welcher dieses 
merkte, antwortete: Wir haben jederzeit Viele von die. 
see Proseßion vor schlechte Leute gehalten, wenn wir 
aber mit ihnen zu thun gehabt, haben sie uns rechts 
schaffen gedient und sie sind von guten Eigenschaften 
gewesen, und da ich den Augusiin jederzeit für einen 
Schurken, gehalten, so ist er es auch bei; allen Gelegen2 
heiten gewesen, und wir haben uns in unsern Gedanken 
seinetwegen niemals geirret. Ja der äußern Gallerie 
der Kirche zum heil. Onuphrio, wo sDomenichino als 
ein Jüngling die drei; Lnnetten in Fresco malte, isiseine 
kleine Capelle, der heiligen Mutter Gottes del Nosario 
gewidmet. s Diese isi inwendig ganz vomsAUguskin 
ausgemalt, und von außen in den zwei; Winkeln des 
     
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