Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Raffael
Person:
Knackfuß, Hermann Raffaello <Sanzio>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3424182
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3425015
Raffael. 
alte Kopie im Palazzo Borghese zu Rom be: Christuskindes erfahren; es war ein Rohr: 
findet. Hier ist der Bildgedanke mit der kreuz da, dann ist das Lämmchen an dessen 
größten Entschiedenheit wirkungsvoll male: Stelle getreten,  auf dem Bilde ist das 
rifch gefaßt, nnd inhaltlich bildet der menfch: Rohrkreuz wieder zu feinem Rechte geko1n: 
gewordene Gott aufs entschiedenste den Mit: men. Einen beiläufigen Versuch, dem 
telpnnkt der Darstellung. Auch räun1lich Christuskinde eine ganz andere Stellung zu 
ninunt der Christnsknabe die Mitte des Bil: geben, sehen wir in der unteren Ecke des 
des ein; er sitzt rittlings auf den1 Knie der Blattes. Auf das Studiun1 antiker Bild: 
Mutter, die ihn mit gefalteten Händen an: werte weist die Sandale hin, welche, wie auf 
betet, und hebt segnend  nicht wie im dem Bilde, so auch schon auf der Skizze den 
kindlichen Spiel, sondern mit vollbcwns3tem Fuß der Maria bekleidet. Die Stellung 
Ausdruck  die Hand gegen den Johannes: Marias fah Raffael von vornherein als 
knaben, der in Ehrfurcht und Demut das wohlgelnngen an,  abgesehen von der 
Knie vor ihm beugt; daß dieses göttliche rechten Hand, fiir die er später die Lösung 
Kind zugleich ein schwaches Menschenkind ist, gefunden hat, daß sie das Kind umfaßt. 
daran erinnert nur, daß es in seiner hoch: Jetzt wollte er sich sofort über den Zusammen: 
aufgerichteten Stellung einen Halt an dem hang des Körpers in dieser einigermaßen 
Knie der Elisabeth sucht, die neben Maria schwierigen Stellung klar werden und zeich: 
sitzt und ihm zugleich mit der Hand eine nete auf die Rückseite des Blattes eine Stu: 
Stütze für das erhobene Armchen gewährt. die nach der Natur LAbb. 63j. Als Modell 
Der Schauplat;2 der Handlung ist ein stellen: nahm er einen jungen Mann, der Oberkleider 
weise verfallenes, mächtiges antikes Ge: und Beinbekleidnug ablegte; mit der größten 
blinde; durch einen Bogen desselben sieht Sorgfalt zeichnete er die Beine, namentlich 
man im Hintergrunde den Pflegevater die Knie, die ja in der Ausführung die 
Joseph, in seinen Mantel gehüllt, herein: wichtigsten Anhaltspunkte geben mußten, um 
schreiten. unter den weitfaltigen Gewändern einen 
Jn mehreren anderen Madonnenbilderu richtig gestalteten Körper durchfühlen zu 
aus derselben Zeit, unter denen die freilich lassen; der Kopf des Modells interessierte 
wiederum nur in der Erfindung, nicht aber ihn nicht, er gab denselben im Zusammen: 
in den erhaltenen Ausführungen auf Raffael hang mit der Figur ausführlich mit an, 
zurückgehende lustwandelnde Madonno TM. aber während er nach dem jungen Burschen 
del passeggio, Abb. 61J, wohl die bekannteste zeichnete, dachte er an das Antlitz; der Mo: 
ist, klingt der Florentiner Grundton wieder donna, das vor seinen1 geistigen Auge stand; 
stärker durch. So ist es auch bei einem Rund: den rechten Arm, über den er noch nicht mit 
bild, der Madonna aus dem Hause Alba. sich im reinen war, deutete er nur an; 
Das Gemälde selbst zu sehen, ist nicht vielen aber das Buch verlegte er jetzt schon in die 
vergönnt, da sich dasselbe in der Ermitage linke Hand. Die Skizze und die Studie zu 
zu Petersburg befindet. Aber das Museum der Madonna aus dem Hause Alba find 
zu Lille bewahrt ein Blatt mit dazu ge: es aber nicht allein, die das Blatt so inter: 
höreudenRötelzeichnuugen, welches in mehr: essant machen. Oberhalb der Skizze ist 
facher Hinsicht unsere Aufmerksamkeit zu allerlei an den Rand gezeichnet: ein Gebäude 
fesseln geeignet ist. Auf der einen Seite in Grnndriß 11nd Ansicht, und dann, in zwei 
sehen wir den Entwurf zu dem Bilde, flüch: Versuchen wiederholt, eine Skizze zu einer 
tig, aber in den Hauptsachen endgültig fest: Madonna, die auf einem Stuhle sitzt, mit 
gestellt CAbb. 62J. Nur über Einzelheiten war dem Kind auf dem Schoße, das sich zärtlich 
sich Raffael noch nicht ganz klar, als er dies an sie schmiegt. In diesen beiden kleinen 
niederzeichnete; so sehen wir die Spuren Entwiirfen, von denen der eine die beiden 
eines wieder weggewifchten Buches, welches Figuren allein zeigt, während bei dem an: 
Maria in der rechten Hand hielt,  bei deren, der durch das mehrfache Verändern 
der Ausführung ist dasfelbeuiu die miißige und Übergehen der Umrisse sieh auf der Rück: 
linke Hand übergegangen; Anderungen hat seite des Blattes durchgedrückt hat, auch der 
auch der Gegenstand, den der Johannesknabe Kopf des kleinen Johannes sichtbar wird, in 
darreicht, und damit zugleich der nach diesem diesen unscheinbaren Zeichnnngen erkennen 
Gegenstand ausgestreckte rechte Arm des wir die erste Niederschrift des Gedankens,
        

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