Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Raffael
Person:
Knackfuß, Hermann Raffaello <Sanzio>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3424182
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3425424
Raffacl. 
Figuren stellenweise arg gelitten, und der 
sonnige Luftton des Hintergrundes ist in 
einen schweren, trüben blauen Austrich vers 
wandelt worden. Wenn das Werk auch so 
noch einen wunderbaren Zauber ausübt, so 
ist das wohl das glänzendste Zeugnis für 
die unverwüftliche Maeht seiner kii11stlerische11 
Erfindung. 1luberührt von der Uber1ualuug 
ist die Figur der einen Grazie geblieben, 
welche dem Beschauer den Rücken zuwendet; 
dieser herrlich gemalte Rücken gilt als Ruf: 
faels eigenhändige Arbeit. Vasari berichtet 
an einer Stelle, daß der Meister eine Anzahl 
Figuren in diesen Fresken noch selbst gemalt 
habe; im übrigen fiel die Ausführung der 
Bilder dem Ginlio Romano und dem Ging 
va11 Fraucesco Pen11i Ldem sein Djcnstveri 
hältnis zu Rasfael den Beinamen il fatt0re, 
der Verwalter, verschafft hat; zu; die präeh: 
tigen Blu1neni und. Frnchtge1vinde malte 
Giovan da Udi11e. Daß Raffael zu den 
sämtlichen Bildern ansfiihrlichc Vorzeichi 
nu11gen gemacht hat, ist außer Frage; kein 
anderer hätte sie so erfinden und gestalten
        

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