Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Leitfaden der Kunstgeschichte
Person:
Buchner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3422549
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3422848
Vorwort. 
schäHenswerthe Winke das Büchlein von R. Menge: Gymnasium und Kunst, 
Eisenach, Bacmeister o. J.J, für die Geschichte der Malerei eine Auswahl 
aus denselben C75 ,zZJ, aus den etwas theureren, aber erheblich besseren 
Sammlungen von Bruckmann:Berlin, Hanfstängl:München, Brockmann 
         
Die italienischen Photographien sind ebenso schön wie billig, und man 
kann sich leicht von dem Photographen Naya in Venedig, den deutschen 
     
Neapel, sowie Wilberg:Athen photographische Abbildungen der bedeutendsten 
Bau: u. a. Kunstwerke der betreffenden Städte und Nachbarorte beschaffen, 
was sich sehr empfiehlt; in Bezug auf die Bauwerke Deutschlands sind 
wir leider noch erheblich zurück. Wenn man sich zunächst auf die Haupt: 
fachen beschränkt, nach und nach das minder Wichtige erwirbt, so läßt sich 
im Verlauf einiger Jahre mit nicht allzu beträchtlichen Ausgaben ein 
trefflicher Grundstock von erläuternden Abbildungen erwerben, ohne welche 
ein solcher Unterricht blos todtes Wissen zuführen wird, nicht lebendiges 
Erkennen und Genießen. Jndem ich das Vorhandensein der wesentlichsten 
Anschauungsmittel voraussehte, habe ich die Abbildungen dieses Leitfadens 
auf die Darstellung der wichtigsten Grund: und Aufrisse, Bau: und Zier: 
glieder beschränken zu dürfen geglaubt, bei welchen es sich nicht sowol 
darum handelt zu bewundern und zu genießen, als das zunächst Noth: 
wendige zu lernen. 
Ein solcher Leitfaden der Kunstgeschichte ist, schon wegen seiner noth: 
gedrungenen Knappheit bei einem aus unzähligen Einzelheiten bestehenden 
Jnhalt, der Gefahr ausgeseHt, Linken, Ungenaues, Unrichtiges zu enthalten, 
wobei freilich berücksichtigt werden muß, daß bei der erforderlichen Hervor: 
hebung des Wesentlichen gar Manches mit voller Sicherheit als allgemein: 
gültig dargestellt werden muß, was eine Reihe stillschweigend übergangener 
Ausnahmen erleidet. Mit diesem Bewußtsein unzulänglicher Leistung lege ich 
das kleine Buch dem Leser vor, zugleich mit der an alle dasselbe BenuiHenden 
gerichteten Bitte, beim Gebrauche ihre Bedenken zu verzeichnen und mir 
mitzutheilen. 
Ckefcld, 
den 
März 
1878. 
Buchner.
        

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