Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Leitfaden der Kunstgeschichte
Person:
Buchner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3422549
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3423282
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AItchcistliche 
KuNsks 
Die ältesten, wenn auch dürftigen Zeugnifse christlicher Kunst finden wir in den 
Katakomb en, den ausgedehnten unterirdischen Grabstätten bei Rom und Neapel. 
Es sind stundenlange sehmale niedrige Gänge in verschiedenen Stockwerken, in den 
,Wänden die en en Grabkämmerihen; bisweilen etwas höhere und geräumigere 
Kammern, kapelYenartige Räume, zur Bestattung besonders angesehener Personen 
oder zu religiöser Gedächtnißfeicr. Alles kunsilos, doch erscheinen in den kleinen 
Wandmalereien, Bildern des guten Hirten, biblischer Vorgänge, Bildnissen, die ärmlichen 
Anfänge einer neuen, der christlichen Kunst. 
Vergl. zum Folgenden: Kraus, Die christliche Kunst in ihren Anfängen. 1872. 
Hübsch, Die altchristlichen Kirchen. 1858 f. Otte, Kirkhliche Kunstarkhäologie. 
4. Aufl. 1863. Liibke, Vorschule zum Studium der kirchlichen Kunst. 6. Aufl. 1873. 
Förster, Geschichte der deutschen Kunst. 5 Bde. 1851 ff. Otte, Gesch. der deutschen 
Baukunst von der Römerzeit bis zur Gegenwart. 1861 ff. 
Z. 50. Mit der staatlichen Anerkennung des Christenthumes ergab 
sich auch das Bedürfnis, für den Kultus würdige und ausgedehnte Räume 
herzustellen. Man wählte dazu antike Tempel, Badesäle 2c., sofern dieselben 
, U geräumig genug erschienen, 
  was indes, da der christ: 
    liihe GottesdienstdieTheil: 
    nahme einer zahlreichen 
 Gemeinde im Gotteshause 
   H H S H   selbst fordert, nur aus: 
 . , H G E  Es nahmsweise der Fall war. 
D U  H H H U J  Es So galt es, eine neueForm 
I  J  S H UT Z  D  für .die gottesdienstlichen 
 Eis skj: Gebaude zu suchen, und 
F Ei Es Ei Ei   . . 
 F, E, E, E,   diese fand sich vorbereitet 
L. H H D H   in derMarkt: und Gerichts: 
E D D D D   halle,basi1ica,nachderen 
I D D E D Of ss O  Vorbild nunmehr die Christ: 
Ä ZU  Z Z Z I lichen Gotteshäuser erbaut 
IV E, H E, H c wurden, mit Venuhung 
s2 H; im E H is; weniger der Bauforinen 
  D E: H H  ss des Alterthums, als des 
,s7s Z   Z Z  F  alten Maieriales an 
Es; H S H H ;2s IF Saulen,Werkstucken,Mar: 
,  H R H E, J. ;sE morverkleidungen, welche 
I; E, H H H  s,Js,I mit wahrhaft empörender 
 E: H D Essig H Ei E   Roheit und in ungehenrer 
  : M s    
  IF H H D As   ,.il1    a  
in is H  .2. U in ca gebrochen wurden. So gut 
D wie alle frühchristlichen 
Rom, BasilIea Ulpia, Grundriß. Kuchen Jt,,Hens ruhen auf 
 antiken Säulen sind mit 
antiken Marmorplatten gepflastert; so wurden die edelsten Basiwerke der 
Kaiserzeit durch das erstarkende Christenthum zerstört. 
Die antike Basilika ist ein mehrschiffiges Langhaus für den Markt: 
verkehr, am Ende des Mittelschiffes abgeschlossen durch die um einige
        

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