Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Leitfaden der Kunstgeschichte
Person:
Buchner, Wilhelm
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3422549
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3422931
Der 
Tempel. 
ägyPkkfche 
Die drei größten unter den etwa 40 Phramiden Aegyptens befinden sich bei 
Gizeh unweit Kairo, die älteste, diejenige des Schafra CChepgrenJ 138, jeHt 
136 Meter hoch,s etwas jünger die seines Nachfolgers Schufu LC eopsJ 146, jetzt 
137 Meter hoch, niedriger c66, jeHt 62 MeterJ, aber schöner und sorgfältiger aus: 
geführt die des Mencheres LMykerinosJJ Cheops Sohn. Merkwürdiger Bericht 
Herodots. Ja der Nähe derselben, aus dem Fels gehauen, 20 Meter hoch, der 
Sphinxkoloß; liegender Löwenleib mit Manneskopf; zwischen den Vordertahen 
ein Tempelchen. Ja Aegypten und Nubien zahlreiche kleinere Pyramiden aus 
späterer Zeit. 
Z. 6. In der zweiten Blütezeit Aegyptens, 1600ss1200 vor Chr., 
ist das in Oberäghpten gelegene Theben ,,das hundertthorigeii die 
Hauptstadt des Reiches; von hier aus verbreitet sich die ägyptische Bau: 
weise weithin den Nil hinab und hinauf. Aus dieser Zeit stammen die 
großartigen durch riesige Verhältnisse und ausschließliche Benuhung mächtiger 
Werkstücke fast unzerstörbaren Tempelbauten. 
Der ägyptische Tempel ist völlig streng abgeschlossen, von gewaltigen, 
nach außen schräg aufsteigenden Mauern umfaßt, welche mit Bilderschrift 
Fig. 1. 
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Edfu, 
Stirnfeite 
des 
Tempels. 
und Götterbildern, in den Stein gehauen und gefärbt, geschmückt find. 
Eine Doppelreihe von Löwen:, Widder: oder aus Löwenleib mit Widder: 
kopf gebildeten Sphinxkolossen führt zum Haupteingang, einer hohen 
engen Pforte, zwischen zwei schräg aufsteigenden Thorthürmen, Pylonen; 
davor Masten mit Wimpeln, Obelisken, d. h. viereckige mit Hieroglyphen 
bedeckte Spiizpfeiler aus einem Granitblock, siSende Königsstamm. Dahinter 
ein Vorhof, von Säulengängen eingefaßt, dann ein großer Saal mit
        

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