Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grübeleien eines Malers über seine Kunst
Person:
Knille, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3420038
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3420834
Eil 
und zugleich ward ihnen dort eine Enttäuschung: 
da5 2lxiom von dem ,,NichtzeichnenkönnenH der Fran: 
zosen, welches ihre Eitelkeit bisher ebenso treu ge: 
pflegt hatte, wie die Fabel von der ,,deutschenU 
Gothik, schwand dahin. 
Jn Folge der neuen Strömung nach dem 
Westen verringerten sich unsere herkömmlichen 
Bildung5reisen nach dem Süden. Die Einsicht war 
erwacht, daß die Früchte derselben doch dem Genusse, 
welchen sie gewährten, nicht ganz entsprächen. Auch 
hier drängt sich ein beschämender Vergleich auf: die 
jungen Franzosen, denen durch den granc1 prix Italien 
erschlossen war, traten in der Academie de Roms 
sofort wieder, wenn auch im freiesten Sinne, in die 
Zucht der Schule, um hier Da5jenige ergänzt zu be: 
kommen, was sie in großen Zügen bereits daheim 
erworben hatten. Und ihre nicht prei5gekrönten 
Genossen, 
welche 
den 
geweihten 
Boden 
betraten , 
waren 
in der 
fast 
doch 
ohne Ausnahme es1tweder 
im Sinne derselben vorge: 
bildet. 
Wir 
dagegen I 
Worin 
hat denn, bei ehrlicher 
Prüfung, durchschnittlich der positive Nasen 
unserer pilgerfahrt in das gelobte Land bestandenP 
Der Anfang freilich war lic2te Wonne, Staunen 
nnd Bewunderung ob aller erschauten Herrlichkeit.
        

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