Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grübeleien eines Malers über seine Kunst
Person:
Knille, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3420038
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3420630
M 
in 
Tc1felmalerei, 
unentwegteS Verharren 
ein: 
der 
auf 
geschlagenen Bahn, Ruhe zum Naturstudium, fort: 
dauernd stiller Einfluß der Vorbilder  vielmehr 
ist es ein Fürst gewesen, welcher nun in die Ein: 
wicklung der jungen Schule verhängnißvoll ein: 
greifen sollte. 
K r o n p r i n z 
Ludwig 
verpAM1zke 
dieselbe 
nach München, dort in überstürzender Weise ein 
Neu:21then schaffen wollend. Nur Overbeck verblieb 
in Rom im Dienste seiner Kirche. 
Tudwig stellte den Cornelianern Aufgaben, 
welche lediglich mit Ueberspannung ihrer in Italien 
erworbenen Kräfte und unmöglich in der verlangten 
Schnelligkeit zu lösen waren. Das Gebiet dieser 
Aufgaben erscheint als ein ungeheuere5, an Prätension 
nie 
dagewesene5. 
Für 
Probleme 
wie 
das 
ganze 
christlichsreligiöse Stoffgebiet, der heidnische Olymp, 
der HeroenmYthu5, die lVeltgeschi3cjte, sämmtliche 
poetisch bereits gestaltete 5agenst0ffe bot der Fürst 
seine WandfIächen und sprach: malt es mir. 
Man 
muß 
dem 
ZTIuth 
und 
dem 
5elbstvertrauen 
Gerechtigkeit widerfahren lassen, mit welchem Corne: 
links, seine Freunde und Schüler in München ihre 
hohen Leitern hinaufstiegen.n Jeder ein kleiner Welt: 
eroberer , 
aber 
ohne 
Armee 
Wahrscl1ei11lich
        

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