Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Grübeleien eines Malers über seine Kunst
Person:
Knille, Otto
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3420038
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3421336
NR 
Beobachtung zu erhaschen vermochten: schäumende 
Wellen, fliegende und laufende Geschöpfe, wehende 
Gewänder, alle solche flüchtigen und darum so schwer 
wiederzugebenden Erscheinungen liefert heute das 
Moment5bild 
in 
die 
Werkstatt. 
Diese Entwickelung ist nur geeignet, unser Selbst: 
gefühl zu erhöhen. Denn wir werden uns sagen 
müssen, daß für den Künstler nicht die 0bjective 
Nachahmung der Natur, sondern allein die in dessen 
Seele zusammengefaßte Summe des Lebendigen 
entscheidet. 
Seine 
Studien 
sollen 
ihn 
durch 
Bereiche: 
rang des Gedächtnisse5 zur geistigen Freiheit führen, 
welche nicht zu gewinnen ist, wo ausschließlich so 
zu sagen von der Hand in den Z1Tund gelebt wird. 
WerfeI1 
wir 
Zur 
Ergänzung 
einen Blick 
auf 
die 
alte 
KunC 
Bei ihr 
liegt 
der Schwerpunkt weniger 
in dem Reichthum des Ersd1auten, 
2lsßmilirung mit dem Schaffenden. 
als in dessen 
Mögen ihre 
Werke 
mittelH 
des 
deductiven 
oder 
inductiven 
Ver: 
fahren5 hervorgebracht sein, inimer stehen wir an: 
gesicht5 derselben wie vor einem geschlossenen 
SchöpfungSact. Dieses weit mehr als die patina 
und Dißanz der Jahrhunderte ist es, was uns 
ans ihnen so feierlich berührt. Ein altes Bild in
        

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