Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Mittelalter
Person:
Springer, Anton Springer, Jaro
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3398264
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3398812
9111c;ksistW1c 
Kunst. 
Reichs 
Oftrötnisches 
Bogenzwickeln hin von zahlreichen Heiligen umgeben. Die Madonna im blaiien Gewande 
niiiinit die Tiefe der ApsiLIs ein. Sie hält, wie das auch auf gleiihzeitigen Miinzbi1dern vor: 
kommt, das aiifrechtstehe1ide Chriftuskind zwischen 
ihre1i K1iieen. Heiligen: 1ind Prophetengestalten 
il heben sich vom Nischengrnnde unter den Fenstern 
 V   
IT: i1nd von den Pfeilern glänzend ab. Die allge: 
 meine Anordnung des Mosaiksch1i1iictes, die 
  x Hanptli1iien der Figuren dürfen wir imn1erhin auf 
T   die Zeit 4ziisti1iia11s.i zuruckfnhren. Schon damals 
ij.1        is  
Cz;     hatte man mit der alteien 2rradition gebrochen. 
TO    Dieses lehrt der Vergleich mit den MoKiike1i in 
us Z     .     
Es l M   s,eHe,,lTi der Kirche des h. 0Jeorg zu 2,hessalonich ans deni 
F, 11 Ze.italter Konsta1itin4J. Hier sind die niusivischei1 
Z. II Gemälde noeh1oesentlichdekorativ gehalten. Säulen: 
Z   H; portiken, Tabernakel mit reichenVorhänge1i, Bogen 
H,     mit Tierbilderu über dem Scheitel bilden den 
Ä ViTTI W  Wiss: F:      
D ;E   .Vaiiptfihinnck. Den Ueber ans; von der einen 
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Z L:j Ls Nu tiing iii die andere lelren nnd aiidJsfulrliche 
H :J :Es, . , ,  
Z   Bilderbesehreibnngeii firchlicher Sthriftsteller Eh. 
; iI;fsj,iii;TsT K KW Nilus im 5.111id ChoriginL3 von Gaza iin 6. Jahrh.J 
E; sfiil.4iTxFz;s;R iM kennen, ans welchen wir entnehmen, daß in den 
P   Kirchen auch dekorative Malereien, Pflanzen: und 
..s is ;       
Es Willst    ist:  Uerdarftellungen beliebt waren, das; aber außer: 
Z  l.3fl:sf dem historische Schilder1ingen ans dem alten 1i1id 
 W i         , 
E.   ,   neuen 4estainente, die letzteren bereits day ganze 
I.   M IssJIIZUss.7I        ex 
J I ilHfLzix,llWWkG;;  Leben Christi iinifasseiid, an den Bsaiide1i Platz 
L  Zu.  ..WWY,fsf;t              
Ä.   W  W HHs fanden. Weitere 9lnfilarinignber die .Llii1i1tz1istande 
Es l:I7   Inn            
Z ; N H im o1troinifchen Reiche danken wir den griechischen 
      
H J sFLhTj:::,  ; C0s1aginent eines 0,va1igeliariumLs in .Jios1ano in 
F ;,s2i    Ei .8lalabrien, Fraginent der Genesis CFig. 34J nnd 
 H ;     das Pflaiize11lmcl des Diogskoridess in der Wiener 
Si i H J 
H  W .L1ofbibliothek, ein shrisrhes Evangelarinm vom 
Z      J. 586 in der Lanrentiaiia in FlorenzD. Die hohe 
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E     R Bedeutung der heiligen Schrift als sQuelle n1id 
   J Regel de:s Glaubens erklärt die pracht1ge Any: 
il   stattnng einzelner .Handsi:hriften 11nd den Eifer, mit 
kssx IX           
     welchem die nbrigenI clo1i n11 kla ji il en Alter: 
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Hi   tniue gepflegte Biicheriiialerei, später Miiiiatnr: 
     P nialeryei genaInnt, getrieben lourde. vBii1sd 0UEh 
V W zunächst der Maler von der Absicht, die im Texte 
beschriebenen Ereignisse deutlich wiederzugeben, 
geleitet, so verraten doch zahlreiche Züge die fort: 
dauernde .LJerrclait einer uten alten Ki1nsttradition. Anklän e an die Antike offenbaren die 
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Bauten, die Gewänder, die Geberden der einzelnen Gestalten; der antiken Kunst ist auch die Ein: 
flechtung allegorisiher Figuren zur Versinnlichung innerer Vorgänge iind Stiinin1ingen, inid die
        

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