Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Mittelalter
Person:
Springer, Anton Springer, Jaro
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3398264
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3399812
Die 11ordi 
Ehe Ku 
ist im 11. 
und 12. 
Jahkhs 
auch die theologischen Schriften, die oft fpiHfindige, immer zu einem düster ernsten, freude: 
losen Leben 1nahnende Auslegung der bil1lischen Lehren bieten den Künstlern den Stoff zu 
ihren Schilderungen. Der kirchliche Charakter der Kunst empfängt gegen früher eine mächtige 
Steigerung, die Predigt, die religiösen Dichtungen werden eine wichtige Bilderquelle. Mit 
ssITEHsss:s:s,2 
     um  
 W  Ihn  up, 
 ssTs1Ss1sHikH1J THE 
      
  UT  Z. H 
   
Frühromanischcr 
Altar 
Regensbnrg. 
dieser von der Kirche bedingten oder doch begünstigten Richtung verknüpft sieh ein anderer 
Zug. Jn den ersten Jahrhunderten nach der Bekehrung standen sich die christliche Lehre 
und die noch heidnisch empsindeude Volksseele feindselig gegenüber. Nur langsam konnte das 
äns3erliche Verhältnis in ein wahrhaft inneres verwa11delt werden. Das Christentum drang 
Reliquienschrein. 
Aächen, 
in die Tiefe des VolkssgeistesZ, beherrfchte ihn, verband sich aber zugleich mit den im Hinter: 
grunde noch immer lc1nfche11den alten Stimm1111ge11 und E1npfiudu11gen. Wurde anfa11gE5 
das Germaneutum thriftianisiert, so kann man jetzt gewissermaßen von einer Gernmnisieru11g 
des Christentums sprechen. Vorstellungen, welche der Lehre und dein Volkst1m1e gemej11:
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.