Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Bild und Bauwerke
Person:
Pfau, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3370821
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3374378
Das 
mit den 
Louvre 
Tuilcrien. 
313 
bedecken, müssen sich oft gewaltig zwangen, um in den 
runden Giebelseldern der Paoillons und in den Fiillungen 
der Attila Raum zu finden. Auch werden durch die 
großen Figuren des Reliefs, selbst durch die der Rund: 
fenster, die Statuen in den Nischeu förmlich erdrücft. 
Wenn zwischen den Statuen 11nd den Reliefsiguren eines 
Gebäudes ein Grös3enunterschied stattfinden soll, so wäre 
das. entgegengesetz,te Verfahren, die Verkleinerung des 
Reliefs zu Gunsten der runden Figuren bei weitem rich: 
tiger.t Die gehäuften kleinen Pavillons von gleicher Dis 
mension, die blos; als äuf3erliche Dekoration erscheinen, 
ohne Nutz und Frommen fiir den innern Raum, sind 
wohl auch nicht ganz orthodox, doch bereichern sie die 
Gruppirung und beleben die Fassade, ohne deren Ruhe zu 
beeinträchtigen. Trotz, dieser Mängel bleibt der Louvre: 
hof, dessen zwei untere Stockwerke ringsum nach dem 
Vorbilde Lescots ausgeführt sind, eines der schönsten Ge: 
bäude der Welt, ebenso ausgezeichnet durch die Reinheit 
und Richtigkeit seiner Verhältnisse, als durch die Zierlich: 
keit und Eleganz seines Details. 
Der große Uhrpnvillon von Lemercier ist weniger 
gelungen und die vortrefflichen Karyatiden Sarazins 
geben sich eine vergebliche Mühe, ihm ihre Schlcinkheit 
mitzuteilen. Er steigt trotz, seiner aufeinandergeklebten 
mißlichen Säulen nicht wie aus einem Stücke zwischen 
den beiden Flügeln in die Höhe, sondern ist etwas zu: 
sammengesek,ter Natur. Man sieht ihm an, das; er später 
von einem bei bestem Willen anders fühlenden Menschen
        

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