Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Bild und Bauwerke
Person:
Pfau, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3370821
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3372965
künstlerischer Unternehmungen nicht zu denken. Die Spur 
Bernhard Winklers verliert sich mit 1542; er schließt die 
Reihe der alten Miinsterban1neister ab. 
Nun geschah an dem zerbröckelnden Münster nichts 
mehr, bis im Jahr l817 die Kirche zum Resor1nationLs: 
fest hergerichtet und der ganze innere Raum mit einer 
,,angenehmen altertiimlich grauen FarbeU übertüncht wurde. 
,,Man sieht nun  heißt es  nicht mehr an den 
Wänden die alten, oft Aberglauben nährende11 Ge1niilde.U 
Eine solche Vernichtung kunstgeschichtlicher Dokuinente im 
neunzehnten Jahrhundert erscheint als ein unbegreislicher 
VandalisS1nuZ. Zeit und Wetter arbeiteten mit, um den 
Riesenbau immer mehr seinem Ruin entgegenzufiihren. 
Da rafften sich endlich einige wackere Männer, wie die 
beiden Brüder Manch, Thriin und Haszler auf, welchen 
sich der bald daraus gegründete ,,Verein für .5tut1st und 
Altertum in OberschwabenU anschloß, um die Restauration 
des Miinsters in Gang zu bringen. Nach allerlei Kämpfen 
und Schwierigkeiten wurde Professor Manch von Statt: 
gart zum Dombaumeister ernannt, ein Beitrag von zehn: 
tausend Gulden, als Baufonds für das, erste Jahr, vom 
Stistungsrat bewilligt und im August 1844 die Restau: 
ration in Angrisf genommen. Als nach kurzer Wirksam: 
keit Professor Manch zurücktrat, übernahm Stadtba1nneister 
Thrän die Leitung. Die Bauhütte bestand vorerst nur 
aus zwei Steinn1etz,en; doch größere Geldn1ittel erlaubten 
allmiilich die Anstellung von zwölfen. Mit dem Fort: 
schritt der Bauten wuchs auch das JntereHe für den Bau 
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