Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Bild und Bauwerke
Person:
Pfau, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3370821
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3372915
Tas 
Münster 
in 
lllm. 
167 
heißt es in dem Vertrag, während dieser Zeit in Ul1n huß: 
häblich sitzen, sich ohne Urlaub nicht eines andern Werks 
unterfangen, alle Visirungen, das heißt Pläne, über das 
Münster nnd den Turm, nach seinem Abstehen zurück: 
geben, endlich, falls er nicht entspreche, entlaßbar sein. 
Er erhielt jährlich sechzig Gulden und Behaus1ntg, ferner 
für Ueberlassuug der BockstaI, das heißt Baugeriiste, jiihr: 
lich auf Fronfasten fünfzehn Gulden. J1n Jahr 1470 
wurde Moriz 1nit einem Gehalt von neunzig Gulden und 
freier Herberge auf Lebeni3zeit angestellt, ,,de1n Münster 
nnd Werk Unser Frauen, Pfarrkirchen ansJweudig nnd 
inwendig vorznstehen,J wobei er versprechen 1uuf;te, auch 
sämtliche Bisirungen, die sein Vater in Berti und Ul1n 
iiber Münster und Turm getaucht habe, nach seinem Ab: 
gang dem Bau zu überlassen. Er scheint unt 1480 ge: 
storben zu sein, die letzten Jahre jedoch nicht mehr in 1Il1n 
gewohnt, sondern nach Berti sich begeben zu haben. We: 
uigstens wurde sein Nachfolger, Matthiins Böbliuger 
 Sohn jenes von Matthiius Ensinger nach Eßlingen 
empfohlenen Hans von Böbliugen  vom Eßlinger Rate 
schon 1474 auf Ersuchen an Ulm abgetreten, daselbst 
1477 als Meister auf unbeftiunnte Frist angeuo1u1nen 
und 1480 auf Lebenszeit angestellt. Sein Vertrag cui: 
hielt dieselben Bedingungen wie der seines Vorgängers. 
Sein Bruder Lnx war eine Zeit lang am Ul1ner Bau 
beschäftigt, während ein anderer Bruder, Marx, in  
lingen bei der Frauenkirche verblieb. ,Seit 1485 leitete 
Matthäus auch den Neubau der Es3linger Spitalkirche
        

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