Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Maler und Gemälde
Person:
Pfau, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3364745
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3365996
Germanischc Tradition. 
Aus. 
Cz 
glücklich vereinigen. ,,Der junge Lnther,H  zum Bei: 
spiel  ,,der vor den Thüren singt,tt ist ein solches 
Bild; man bewundert hier namentlich ein six;endes junges 
Mädchen von jener eingeborenen Schönheit, die das 
Gegenteil jeder oberflächlichen Eleganz und das offenbare 
Gepräge einer schönen Seele ist. 
Auch ,,Luther bei seinem Freunde KranachU, wie er 
eben zum Porträtiren sitzt, ist ein tiichtiges kleines Bild, 
ganz mit jener 1lninittelbarkeit nnd Natiirlichkeit der Eins: 
psindnng ko1nponirt,gdie Leys auszeichnet. Leider strebt der 
mit den Kranachschen Malereien gesrh1niickte .Hintergrund, 
so schön er im Ton ist, zu weit nach vorn. Ein ähnlicher 
Gegenstand, ,,Lnther zu Hansett, wie er mit seinen Frenn: 
den die Bibel iibersex;t, ist von nicht minder gelnngener 
Auffassung; nur ninnnt hier das bnhenscheibige Fenster, 
an welchem die strickende Katharina von Born sitzt, 1nit 
seiner effektvollen Lichtwirkung das Auge so in Anspruch, 
das; das Geiniilde eigentlich in zwei freilich gleich hübsche, 
aber doch verschieden wirkende Bilder zerfällt. 
Sein ,,Resor1nistisches Konventikel in der Pelikans: 
alleeH zeigt gleichfalls die Vorzüge des Meisters in nicht 
gewöhnlicher Weise. Einige der Männer könnten sich 
freilich etwas gesch1neicheltere Porträte wünschen, auch ist 
die Bewegung der Gruppen  wie in den Leysschen 
Bildern überhaupt  keine sehr erregte; dagegen trägt 
alles den Stempel einer so ungeschminkten und soliden 
Wahrheit, das; nirgends die Spur einer gekiinstelten 
Empfindung zu entdecken ist. Die Znhörer, Männer und 
Pfan, Kunst und Kritik. l. Z
        

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