Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Maler und Gemälde
Person:
Pfau, Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3364745
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3369552
JAc111arell. 
Wie Aquarell1nalerei, die sich heute mit Recht eine so 
Cl allgemeine Verbreitung nnd Anerkennung erworben 
hat, ist eine Kunst ganz neuen Datums, denn sie ist nicht 
älter als dieses Jahrhundert. Mit Wasserfarben auf 
Papier ausgeführt, kann sie für eine jüngere Schwester 
der uralten Miniatnr1nalerei gelten, aber nicht für eine 
Tochter derselben, da sie eine andere Technik anwendet 
und sich aus ihren eigenen Anfängen, nicht aus den 
Miniaturen, entwickelt hat. Die letzteren, soweit sie nicht 
bloße kalligraphische Dekorationen oder illuminirte Feder: 
zeichnungen waren, sondern das eigene, selbständig gemalte 
Bild herstellten, bedienten sich immer der Gouachcn1alerei, 
das heißt einer Malerei mit Deckfarben, welche die Lichter 
aussetzt und nicht an43spart wie dass lasirende Aquarell. 
Es ist dies auch natürlich, weil die Kleinheit der Dimension 
und dabei die dekorative Anbequemung an einen oft be: 
schrijnkten Raum das Aussparen und die freie Behaud: 
lung des AquarellsJ nicht wohl zulassen. Diese letztere
        

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