Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aphorismen zur Lebensweisheit
Person:
Ruskin, John Feis, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3362072
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3363301
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wohl wir eiserne Nester mit undurchdringlichen Wäns 
den auf dem Meere gebaut haben. Wir haben 
unser hohes Selbstgefühl verloren  haben wir aber 
Frieden erlangtP Trachten wir überhaupt danachP 
CEs NO 
H0m0 
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Die GeseHe, nach denen die Materie zusammen: 
strömt und sich formt, find im ganzen Weltall die 
gleichen. Die Substanz, die zur Bildung eines 
Adlers oder eines Wurms sich sammelt, mag man 
als gasige Bestandtheile zerlegen: als eine sich ausi 
breitende Kraft, scheinbar der mechanisch meßbareu 
Wärme nahe verwandt, so daß der Gedanke sich auf: 
drängt, sie selber sei mechanisch meßbar und fluthc 
unverändert an Menge hin und her, sowohl durch 
die Glieder der Menschen als durch das Nervenge: 
flecht der Insekten. Ueber allem dem stehen jedoch 
zwei GeseHe, die jede zufällige Absonderlichkeit oder 
Ausartung dieser Substanz beherrschen: das eine be: 
trifft die Schönheit der Form, das andere 
den Adel des Charakters; Gesehe, die im 
Chaos der Schöpfung zwischen dem Lebendigen nnd dem 
Toten stehen, um die Dinge von einander zu trennen, 
die einerseits das Heilige und Hilfreiche, anderseits 
das Abscheuliche und Schädliche in sich verkörpern. 
Der gänzliche Mangel an Verständniß für diese
        

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