Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aphorismen zur Lebensweisheit
Person:
Ruskin, John Feis, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3362072
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3363290
46 
kraft der vergangenen Tagen, in diesem Traum: 
bild dessen, was heute wahr ist, und künftig wahr 
sein wird: daß die tiefsinnige häusliche Liebe sich 
nicht nur ihr Nest auf den Wogen aufbaut, sondern 
daß die Wogen stille stehen, damit sie es thun kann. 
Dies ist wahr, ich wiederhole es, für alle Zeiten 
und für alle Völker, die sich wirklich nach Frieden 
sehnen und deren Liebe in sorgenvollen Zeiten sich 
bewährtl Aber welche Fabel erdichten wir, welches 
Wesen zu Wasser und zu Land ersinnen wir, um den Zu: 
stand unseres modernen Englands zu versinnbildlichen P 
Mit welchen schmerzenreichen Vögeln soll man uns 
vergleichen, die wir Unfrieden und Rastlosigkeit zum 
Hauptzweck unseres Lebens machen, die wir unsere 
Frauen und Töchter aus ihren Nestern verscheuchen, 
damit sie für sich selbst arbeiten.  
Zu was taugen wirP Selbst unsere Maschinen 
der Zerstörung  niiHen sie unsP Verleihen sie uns 
wirkliche MachtP Einmal, fürwahr, waren wir, nicht 
wie Halkyone, sondern wie Seeadler auf dem Meere 
zu Haus; furchtlos ebenso sehr vor dem Sturm wie 
vor dem Feinde, beschwingt wie der Sturmvögel der 
Welle; und wie Araber auf wirklich pfadloser 
Wüste, so lebten wir umgeben von allen unseren 
Brüdern. Unser Selbstgefiihl ist erniedrigt; kein 
vom Winde berührtes Schilf, dem kleinen Neste des 
stngenden Halkyon nahe, zittert mehr als wir, wie:
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.