Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aphorismen zur Lebensweisheit
Person:
Ruskin, John Feis, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3362072
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3363148
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das Anderer fördert, für die Sie mit gleichem Un: 
glauben sorgen. Alles, was Ihre Leidenschaft an: 
regt oder was Sie zur Arbeit anspornt, trachtet nach 
einem materiellen Zweck, und der Gedanke etwas zu 
unternehmen, was nicht Ihren Ruhm vermehrt oder 
Ihnen nicht nüHt, beschränkt sich auf nicht viel mehr 
als des Vorsängers Aufforderung an die Anwesenden, 
daß sie mit leiser Stimme und noch langsamerer 
Werkthätigkeit ,,Gott und seine Herrlichkeit preisett. 
Ich habe oben gesagt, daß Sie sich von der im 
alltäglichen Leben glückbeseelten Thatkraft im weis 
testen Sinne des Wortes keinen Begriff machen 
können. Doch wiewohl Sie es nicht begreifen 
können, so können Sie es erproben. Sind Sie 
gewillt, in dieser größten aller Wissenschaften einfach 
einen philosophischen Versuch zu machen, um die 
GrundsäHe und Gesühlsweise dieser Menschen, die 
vor einem Iahrtansend lebten, sagen wir auf ein 
Iahr, zu den Ihrigen zu machenP Keineswegs kann 
Ihnen der Versuch schaden und das Wahre in diesen 
Dingen läßt sich nicht ohne Versuch ergründen. Wenn 
Sie ßch nicht nach einjähriger Erfahrung darunter 
glücklicher fühlen werden als zuvor, so sind Sie 
wenigstens im Stande Ihre jeHige Meinung sowohl 
mit mehr WüTrde als Bescheidenheit zu verfechten, 
indem Sie die von der entgegengese3ten Seite vers 
langte Probe bestanden haben. Auch schaden Sie
        

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