Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Aphorismen zur Lebensweisheit
Person:
Ruskin, John Feis, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3362072
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3364559
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nicht nur Goldklumpen oder Koffer voll Juwelen, 
wie dies der Fall zu sein pflegte, sondern verschie: 
denartig beschäftigte Menschenmassen vorstellen, über 
deren Körper und Geist der Reichthum, je. nach dem 
er geleitet wird, einen verderblichen oder förderlichen 
Einfluß ausübt, und je nach der Richtung, die er 
einschlägt, entweder ungerechter oder gerechter Mams 
mon wird. CA. J. E.J 
zpoIitiftbe 
AIpIJoriHmen. 
1. Irgend eine Regiernngsform kann Gutes leisten, 
wenn die Regierenden tüchtig sind und das Volk ihnen 
gehorcht; keine kann es thun, wenn die Regierenden 
untüchtig sind und das Volk unfolgsam ist. Wenn man 
hölzerne Klötg,e als Könige haben will, so wird alle 
mögliche Freiheit bei der Wahl des Holzes nut,Zlos 
sein:  noch wird der vernünftigste oder beste 
Herrscher das Gemeinwohl fördern können, wenn 
man über seine Verordnungen streitet, statt sie zu bei 
folgen. 
2. Die erste Pflicht der Regierung ist es, dafür zu 
sorgen, daß das Volk Nahrung, Heizung und Kleid: 
ung, die zweite, daß es Mittel zur moralischen und 
intellektuellen Erziehung hat.  
Z. Nahrung, Heizung und Kleidung können nur 
durch Muskelarbeit aus der Erde oder aus dem
        

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